ENGLISCHE WOCHE: EISBÄREN AM DIENSTAG IN FREIBURG IM EINSATZ

Veröffentlicht am
19.1.26

Regensburg nach fünf Siegen in Serie bei den Wölfen des EHC gefordert

Mit 13 Punkten aus den jüngsten fünf Spielen hat sich Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg in der DEL-2-Tabelle bis auf Rang vier nach vorne (58 Zähler) katapultiert und ist das zweit-formstärkste Team nach Spitzenreiter Krefeld. Nur zwei Tage nach dem hochemotionalen 4:3-Heimsieg über den ESV Kaufbeuren am „F*ck Cancer“-Tag sind die Oberpfälzer nun bereits wieder im Einsatz: Am morgigen Dienstag, 20. Januar, steht ab 19:30 Uhr die Auswärtsbegegnung bei den Wölfen des EHC Freiburg in der Echte-Helden-Arena an. Mit 38 Zählern sind die Baden-Württemberger bislang als Vorletzte auf dem 13. Platz zu finden. Dass sie dennoch ein gefährlicher Gegner sein können, bewiesen sie mehr als einmal – auch gegen die Schützlinge von Trainer Peter Flache holte das Team aus dem Schwarzwald in der laufenden Hauptrunde bereits einen Sieg… Die Partie wird live im Stream auf sporteurope.tv sowie als Radiokommentar auf eisradio.de übertragen. Auch am Freitag darauf, 23. Januar, steht den Rot-Weißen dann erneut eine lange Reise bevor: Sie sind ab 19:30 Uhr bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser gefordert. Zuhause sind sie dann erst am kommenden Sonntag, 25. Januar, wieder im Einsatz, wenn ab 17 Uhr der aktuelle Ranglistennachbar Ravensburg Towerstars in der Donau-Arena gastiert. Die Domstädter haben dieses Duell in Zusammenarbeit mit ihrem neuen Partner „Interessengemeinschaft gesunder Boden e. V.“ zum „Bodenspieltag“ ausgerufen, mit Informationen, Aktionen und Impulsen zum Thema Bodengesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit. Tickets gibt es unter www.ebr.live.

Zwei Mal standen sich Freiburg und Regensburg in der laufenden Saison bereits gegenüber – und beide Male gab es Auswärtssiege. Währen an der Dreisam die Eisbären deutlich mit 6:2 siegten (Tore durch drei Mal David Morley, davon ein Treffer im Powerplay, Pierre Preto, Donát Péter in Überzahl und Samuel Payeur), setzte sich an der Donau der EHC mit 3:1 durch (einziger Regensburger Schütze war Jeremy Bracco im Powerplay). 

Ein Freiburger traf dabei in beiden Partien gegen die Domstädter: Travis Ewanyk. Der nachverpflichtete, DEL-erfahrene Deutsch-Kanadier ist mit zehn Treffern und sechs Vorlagen für 16 Scorer gleichauf mit Kanadier Shawn O’Donnell (elf Tore, fünf Assists) viertbester Punktesammler des Teams. Neben Routinier Nikolas Linsenmaier (zwölf, acht – 30 Zähler) kann sich der slowakische Headcoach Juraj Faith offensiv vor allem auch auf ein skandinavisches Duo verlassen: Der finnische Torjäger Eero Elo ist bester Schütze, netzte bereits satte 19 Mal ein und bereitete zehn Mal vor (29 Torbeteiligungen), die interne Liste führt jedoch Schwede Fabian Ilestedt mit sieben Treffern und 29 Vorlagen für 36 Punkte an. Nach einer sehr starken Debütsaison für Freiburg (2024/2025 mit 38 Punkten) kommt der ehemalige Regensburger Tomáš Schwamberger in 33 Einsätzen bis dato auf elf Zähler. Urgestein Christian Billich fehlt verletzt, für Julian Airich ist die Saison wohl sogar schon beendet.

Auch in der Defensive ein Ex-Oberpfälzer

Mit seiner Spielstärke schaltet sich indes auch Elos Landsmann Sameli Ventelä oft nach vorne mit ein und legte schon 15 Tore auf. Er ist ein Leistungsträger in der Abwehr, in der mit Petr Heider auch ein weiterer ehemaliger Eisbär steht. Mit Alexander De Los Rios und Lukas Trinkberger stehen zwei weitere Routiniers zur Verfügung, der als Leistungsträger eingeplante Maximilian Leitner absolvierte jedoch in der aktuellen Spielzeit verletzungsbedingt noch keine Partie. So müssen die starken jungen Kräfte Kilian Kühnhäuser, Samuel Schindler, Niclas Hempel und Colin Schlenker mehr Verantwortung übernehmen. 

Im Tor setzt Faith zumeist auf Patrick Červený, der in 27 Einsätzen auf knapp 90 Prozent Fangquote kommt. Sein Backup, Fabian Hegmann, kommt in dieser Statistik auf einen Wert von knapp 88 – und kennt die Eisbären bereits, denn in beiden bisherigen Aufeinandertreffen stand er zwischen den Pfosten und zeigte dabei vor allem beim 3:1-Erfolg der Baden-Württemberger in Regensburg eine Topleistung.

Die drittwenigsten Tore (87) und die zweitmeisten Gegentreffer (128) resultieren trotz des soliden Goalie-Gespanns in der zweitschlechtesten Tordifferenz (-41). Aus den jüngsten sechs Spielen gab es nur einen Sieg für Freiburg, das mit einer Penaltykillquote von nur knapp 77 Prozent auch zu den in Unterzahl anfälligsten Teams gehört. Besser läuft es in eigener Überzahl – mit 20,2 Prozent Powerplayquote liegen die Breisgauer knapp vorden Eisbären (19,4).

Bei den Oberpfälzern kamen indes einige Spielerangeschlagen aus dem Kaufbeuren-Heimspiel und sind für das Auswärtsspielfraglich.

 

Informationen zum Spiel

Von derPartie berichtet Sporteurope.tv live (www. sporteurope.tv)
Aus dem Breisgau sendet zudem das kostenlose Eisradio (www.eisradio.de)

Tickets für die Heimspiele gibt es unter:
www.ebr.live

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Fotoschmiede MCB

Weite Auswärtsfahrt für die Eisbären Regensburg um die Stürmer Yuma Grimm (vorne) und Pierre Preto (hinten, beide weiße Trikots): Am Dienstagabend treten sie in Freiburg an.
Foto: Fotoschmiede MCB