
Spannung bis zum Ende, aber keine Punkte: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser denkbar knapp und unglücklich mit 1:2 (0:0/1:0/0:2) verloren. Vor 2572 Fans erwischten die Oberpfälzer, die ohne ihre beiden besten Scorer Corey Trivino und Kevin Slezak sowie Abwehrstütze Nick Mähler auskommen mussten, dabei zwar keinen guten Start. Im zweiten Durchgang gingen sie dennoch durch den stark freigespielten Samuel Payeur mit 1:0 in Führung (33. Minute). Doch ein Doppelschlag im Schlussabschnitt drehte die Partie zugunsten der Sachsen: Erst traf Charlie Jahnke zum 1:1-Ausgleich (43.), dann brachte Adam Brady die LFX aus der Drehung 2:1 in Front (45.). Trotz Überlegenheit bis zur Schlusssirene gelang den Gästen aus der Domstadt kein Comeback mehr, auch nicht als der abermals starke Torhüter Jonas Neffin seinen Platz für einen weiteren Feldspieler räumte. Dadurch rutschten die Rot-Weißen in der DEL-2-Tabelle auf Platz sechs (58 Punkte), die Füchse blieben Zehnte (jetzt 52). Das nächste Duell steigt für die Bayern nun wieder vor eigenem Publikum: Am morgigen Sonntag, 25. Januar, tritt ab 17 Uhr der aktuelle Tabellennachbar Ravensburg Towerstars in der Donau-Arena an. In Zusammenarbeit mit seinem neuen Partner „Interessengemeinschaft Gesunder Boden e. V.“ hat der Klub diese Partie im Rahmen seines Sozialprojekts „Arena der Träume“ zum „Bodenspieltag“ ausgerufen – mit Informationen, Aktionen und Impulsen zum Thema Bodengesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit. Es ist das erste von drei Heimbegegnungen in Serie. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Einen Video-Nachbericht inklusive Interview mit Verteidiger Guillaume Naud gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären!
Die Pressekonferenz und die Highlights sind auf dem offiziellen Eisbären-YouTube-Kanal zu finden unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial
Zusätzlich zu Verteidiger Nick Mähler und Topscorer Corey Trivino, die bereits bei der unglücklichen 1:4-Niederlage in Freiburg zuvor angeschlagen ausgefallen waren, musste Peter Flache, Cheftrainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg im Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser auch auf den erkrankten Offensivmann Kevin Slezak verzichten. Im Tor kehrte Jonas Neffin nach einem Spiel Pause zurück, Konrad Fiedler war sein Ersatz und Talent Cole Danielsmeier reiste nicht mit nach Sachsen. Vor 2572 Fans in der Eisarena der LFX stand auch Stürmer Lukas Krieger (verletzt) nicht im Kader.
Gegen furios startende Sachsen taten sich die Flache-Schützlinge in den ersten 20 Minuten schwer. Sie kamen zwar auch selbst zu guten Chancen, doch die Gastgeber gaben klar den Ton an, erspielten sich deutlich mehr und auch bessere Möglichkeiten. Mehrfach war Neffins ganzes Können gefordert. um einen Rückstandzu verhindern.
Im zweiten Durchgang kamen die Oberpfälzer dann besser in Tritt. Weißwasser hatte zwar noch mehr vom Spiel, doch nun hielten die Domstädter besser dagegen und zwangen auch Neffins Gegenüber, den jungen Pascal Seidel, zu einigen Glanzparaden. Nach 33 Minuten war Seidel aber machtlos: Marian Bauer umkurvte mit Schwung das gegnerische Tor und fand Jeremy Bracco, der den im Slot frei lauernden Samuel Payeur perfekt bediente – Payeur zog kompromisslos ab und überwand Seidel zum 1:0 für Regensburg. Spätestens mit der etwas glücklichen Führung im Rücken waren die Eisbären in der Begegnung angekommen.
Und so hätten sie Ende des zweiten und Anfang des dritten Drittels gleich mehrfach erhöhen können, doch Seidel entschärfte immer wieder glänzend. Den nächsten Treffer setzten stattdessen die Hausherren: Charlie Jahnke bekam am rechten Bullykreis zu viel Raum und schoss platziert zum 1:1-Ausgleich der Hausherren ein (43.). Und diese schnürten prompt gar den Doppelpack: Ansatzlos aus der Drehung zog Adam Brady per Rückhand von halblinks einfach ab – Neffin war die Sicht verdeckt und der Puck schlug am langen Eck zum 2:1 der Lausitzer Füchse ein (45.). Es folgte ein Anrennen und Drücken der Gäste, die die Scheibe aber partout nicht mehr an Seidel vorbeibrachten. Exemplarisch standen ein sagenhafter Reflex gegen einen Abschluss von Bryce Kindopp in Überzahl, seine Glanztat gegen David Morleys Powerplay-Abschluss kurz darauf (beide 46.) und ein sensationeller Save des 23-Jährigen gegen Eisbären-Kapitän Nikola Gajovský – der Routinier hatte den Torsteher direkt vor dessen Gehäuse eigentlich schon mustergültig ausgetanzt, doch Seidel stoppte den Rückhandschuss dennoch (55.). Es spielten fast nur noch die Gäste, doch auch die LFX blieben gefährlich – so hielt Neffin seine Mannen etwa gegen Jahnkes Schlenzer mit einer überragenden Parade im Spiel (52.). Und so lagen die Rot-Weißen auch in der Schlussphase noch knapp zurück und nahmen folgerichtig Neffin für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Doch auch das nutzte nichts mehr – das erhoffte Comeback blieb aus, Seidel war stets Endstation der Regensburger Offensivbemühungen und hielt dem Team aus der Oberlausitz den Heimsieg fest.
Die Eisbären sind nun Sechste der DEL-2-Tabelle (58 Punkte), Weißwasser blieb auf Rang zehn (jetzt 52). Am morgigen Sonntag, 25. Januar, tritt ab 17 Uhr der aktuelle Tabellennachbar Ravensburg Towerstars in der Donau-Arena an. In Zusammenarbeit mit seinem neuen Partner „Interessengemeinschaft Gesunder Boden e. V.“ hat der Klub diese Partie im Rahmen seines Sozialprojekts „Arena der Träume“ zum „Bodenspieltag“ ausgerufen – mit Informationen, Aktionen und Impulsen zum Thema Bodengesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit. Es ist die erste von drei Heimauftritten hintereinander. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Freitag, 23. Januar 2026 – Eisarena Weißwasser – Beginn: 19:30 Uhr.
Weißwaser: Pascal Seidel (60:00 Minuten) und Lennart Neiße (beide Tor) – Tim Heyter (2 Strafminuten), Markus Freis, Kyle Havlena, Norwin Panocha, Moritz Kretzschmar, Eric Hjorth und Tim Sezemsky (alle Abwehr) – Alexander Dosch, Lennard Nieleck, Clarke Breitkreuz (C), John Broda, Charlie Jahnke, Christopher Theodore, Lane Scheidl (A), Adam Brady, Nikita Knaus, Georgiy Saakyan, Tom Knobloch und Alexis D’Aoust (alle Sturm). – Trainer: Christof Kreutzer (Headcoach) sowie Andre Mücke (Assistent).
Regensburg: Jonas Neffin (58:08 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud (2), Pascal Zerressen (A), Patrick Demetz, Jakob Weber, Marian Bauer und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – David Morley, Alexander Berardinelli, Bryce Kindopp, Nikola Gajovský (C), Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Pierre Preto, Donát Péter, Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran, Yuma Grimm und Marks Kristians Jirgensons (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Strafminuten: Weißwasser 2 – Regensburg 4.
Zuschauer: 2572 (Eisarena Weißwasser).
Schiedsrichter: Achim Moosberger und Erich Singaitis (beide Hauptschiedsrichter) sowie Michael Huber und Yannick Lindner (beide Linesperson).
1.Drittel:
–
2. Drittel:
0:1 (33. Minute) Samuel Payeur (Jeremy Bracco, Marian Bauer);
3. Drittel:
1:1 (43.) Charlie Jahnke (John Broda, Markus Freis);
2:1 (45.) Adam Brady (Clarke Breitkreuz, Lane Scheidl).
Neuer Tabellenplatz: Weißwasser 10. Rang (52 Punkte aus 39 Spielen/zuvor 10.) – Regensburg 6. Platz (58 Zähler aus 38 Partien/vorher 5.).
Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Thomas Heide
Der Recap wird präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!

