
Entscheidung um die direkte Play-off-Qualifikation vertagt: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer Krefeld Pinguine mit 0:4 (0:2/0:1/0:1) verloren. Vor ausverkaufter Donau-Arena traten die Oberpfälzer dabei ohne Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer Bryce Kindopp, Yuma Grimm, Marks Jirgensons (alle überzählig), Lukas Krieger (verletzt) und Noel Saffran (zurück bei seinem Stammklub Iserlohn) an – Offensiv-Neuzugang Matěj Leden feierte sein Debüt im Rot-Weißen-Trikot. Die Rheinländer dominierten das erste Drittel und legten durch DEL-2-Toptorschütze Mathew Santos (9. Minute) und Jan Nijenhuis (19.) zwei Treffer zur 2:0-Pausenführung vor. Zwar fassten die Hausherren im zweiten Durchgang etwas besser Fuß, sie verzeichneten unter anderem einen Lattenkracher, doch statt eines Anschlusses erhöhten die Gäste im Powerplay durch Liga-Topscorer Max Newton verdient auf 3:0 (28.). Im Schlussabschnitt verhinderten weitere drei Aluminiumtreffer den Ehrentreffer der Donaustädter. Auf der Gegenseite besorgte Mick Köhler in einem weiteren Überzahlspiel den 4:0-Endstand (53.). Damit schraubten die Nordrhein-Westfalen, die bereits seit etlichen Spieltagen als sicherer Meister der Hauptrunde feststehen, ihr Punktekonto auf 114. Obwohl punktlos geblieben, verteidigten die Eisbären derweil ihren sechsten Platz in der DEL-2-Tabelle (79 Zähler), der die direkte Play-off-Qualifikation bedeuten würde. Die endgültige Entscheidung darüber, welche Teams direkt in das Viertelfinale einziehen und welche den Weg in die Pre-Play-offs antreten müssen, fällt nun am letzten Spieltag der Regulären Saison am morgigen Sonntag, 8. März. Dann treten die EBR auswärts bei Topteam Ravensburg Towerstars in der CHG-Arena an – mit einem Punkt (oder mehr) würden sie die Verfolger Landshut und Weißwasser sicher hinter sich lassen. Das nächste Heimspiel bestreiten die Oberpfälzer indes in jedem Fall erst in der Endrunde – sobald alle Details feststehen, informiert der Klub über den Karten-Vorverkauf.
Einen Video-Nachbericht inklusive Interview mit Verteidiger Jakob Weber gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären!
Die Pressekonferenz und die Highlights sind auf dem offiziellen Eisbären-YouTube-Kanal zu finden unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial
Bereits deutlich vor Puckdrop meldete Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg die Donau-Arena für das Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer Krefeld Pinguine ausverkauft. Vor 4712 Fans startete Jonas Neffin im Tor, Konrad Fiedler war sein Ersatz – die jungen DNL-Goalies Cole Danielsmeier und Jonathan Peper standen nicht im Kader. Ferner liefen die Oberpfälzer ohne Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer Bryce Kindopp, Yuma Grimm, Marks Jirgensons (alle überzählig), Lukas Krieger (verletzt) und Noel Saffran (zurück bei seinem Stammklub Iserlohn) auf.
Von Beginn an demonstrierten die Gäste aus Nordrhein-Westfalen ihre Klasse und kamen zu etlichen Chancen. Eine davon verwertete der beste Torschütze der DEL 2, Kanadier Mathew Santos, mit seinem 38. Saisontreffer zum 1:0 für die Rheinländer (9. Minute). Regensburg entlastete sich immer wieder mit nadelstichartigen Angriffen, brachte das Gehäuse von KEV-Keeper Felix Bick aber nur selten wirklich in Gefahr. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Jan Nijenhuis für die Schwarz-Gelben auf 2:0 (19.).
Auch nach Wiederbeginn hatte der Altmeister mehr vom Spiel, wenngleich die EBR etwas besser in die Partie fanden. Dennoch legte Krefeld in Überzahl durch Liga-Topscorer Max Newton das 3:0 nach (28.). Regensburg scheiterte indes mit seiner bis dato besten Chance an der Latte.
Mit einem Kracher an den Querbalken eröffneten sie auch das Schlussdrittel: Donát Péter hatte sich mit der ersten Aktion des Durchgangs durchgetankt, am Ende aber einen Tick zu genau gezielt (41.). Später sollten auch noch Alex Berardinelli aus spitzem Winkel und Goldhelm Corey Trivino aus dem hohen Slot jeweils am Pfosten scheitern, was den Eisbären letztlich den eigentlich verdienten Ehrentreffer verweigerte. Stattdessen netzte der ehemalige Nationalverteidiger Mick Köhler in der 53. Minute erneut im Powerplay zum 4:0-Endstand für die Gäste ein.
Während die Schwarz-Gelben, die schon einige Spieltage als sicherer Hauptrundenmeister feststehen, ihr Punktekonto auf beeindruckende 114 schraubten, hielt Regensburg trotz der Niederlage den sechsten Platz in der DEL-2-Tabelle (79 Zähler). Nun steht den Domstädtern ein echter Showdown bevor: Am letzten Spieltag der Regulären Saison am morgigen Sonntag, 8. März, treten sie auswärts beim Topteam der Ravensburg Towerstars in der CHG-Arena an (Beginn an allen Standorten gleichzeitig um 17 Uhr). Erkämpfen sie dabei einen Punkt oder mehr, bringen sie aus eigener Kraft die direkte Play-off-Qualifikation unter Dach und Fach, bei allen anderen Ergebnissen müssen sie darauf hoffen, dass die auf den Pre-Play-off-Plätzen sieben und acht lauernden Verfolger Landshut und Weißwasser in ihren Partien nicht die volle Ausbeute holen. Der nächste Auftritt vor heimischen Publikum findet indes in jedem Fall erst in der Endrunde (ob Play-offs oder Pre-Play-offs) statt. Sobald alle Details feststehen, informieren die EBR über den Kartenvorverkauf.
Freitag, 06. März 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 19:30 Uhr.
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud, Pascal Zerressen, Nick Mähler, Patrick Demetz, Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino, David Morley, Kevin Slezak, Donát Péter, Jeremy Bracco, Pierre Preto (A), Samuel Payeur (2), Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran (4), Matěj Leden (2) und Nikola Gajovský (C/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Krefeld: Felix Bick (60:00 Minuten) und Ruven Lutz (beide Tor) – Mick Köhler, Zack Dybowski, Erik Buschmann, Steven Raabe, Oliver Mebus (2 Strafminuten) und Leohard Korus (alle Abwehr) – David Černý (2), Max Newton (A/2), Mathew Santos, Maximilian Hops, Roope Mäkitalo, Daniel Bruch, Alexander Weiß (C), C. J. Suess, Adam Payerl (A), Mark Zengerle (2) und Jan Nijenhuis (2/alle Sturm). – Trainer: Thomas Popiesch (Headcoach) und Steffen Ziesche (Assistent).
Strafminuten: Regensburg 10 – Krefeld 10.
Zuschauer: 4712 (Donau-Arena Regensburg – ausverkauft).
Schiedsrichter: Benjamin Hoppe und Thomas Kalnik (beide Hauptschiedsrichter) sowie Christopher Reitz und Christoph Jürgens (beide Linesperson).
1. Drittel:
0:1 (9. Minute) Mathew Santos (Max Newton);
0:2 (19.) Jan Nijenhuis (Alexander Weiß);
2. Drittel
0:3 (28./PP1) Max Newton (Roope Mäkitalo);
3. Drittel:
0:4 (53./PP1) Mick Köhler.
Neuer Tabellenplatz: Regensburg 6. Platz (79 Zähler aus 51 Partien/vorher 6.) – Krefeld 1. Rang (114 Punkte aus 51 Spielen/zuvor 1.).
Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Fotoschmiede MCB

