
Und weiter geht es im Kampf um die Play-off-Plätze: Auch am kommenden Wochenende hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg zwei weitere Anwärter auf die begehrten Ränge als Gegner vor der Brust. Am morgigen Freitag, 23. Januar, treten die Oberpfälzer ab 19:30 Uhr auswärts bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser an, am Sonntag, 25. Januar, folgt das Heimspiel gegen den aktuellen Tabellennachbarn Ravensburg Towerstars ab 17 Uhr in der Donau-Arena. Dabei werden sie sicher auf Verteidiger Nick Mähler verzichten müssen, der angeschlagen ausfällt – ob es bei Topscorer Corey Trivino bereits wieder für einen Einsatz reicht, entscheidet sich nach dessen Blessur kurzfristig. Für die fünftplatzierten Domstädter (58 Punkte) sind die Begegnungen richtungsweisend: Während die Sachsen, derzeit Zehnte der DEL-2-Rangliste (49), auf Distanzgehalten werden sollen, gilt es gegen die Oberschwaben, die punktgleich mit den Eisbären nur einen Rang hinter diesen rangieren (6. Platz/58 Zähler), die eigene starke Position zu verteidigen. In Zusammenarbeit mit seinem neuen Partner „Interessengemeinschaft gesunder Bodene. V.“ hat der Klub diese Partie im Rahmen seines Sozialprojekts „Arena derTräume“ zum „Bodenspieltag“ ausgerufen – mit Informationen, Aktionen und Impulsen zum Thema Bodengesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Einen Video-Vorbericht inklusive Interview mit Trainer Peter Flache gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären!
Die Füchse sind das erste Team, mit dem Regensburg in der laufenden Saison bereits zum vierten Mal die Schläger kreuzt. Direkt am ersten Spieltag standen sich beide Mannschaften erstmals gegenüber – die Eisbären behielten souverän mit 4:2 die Oberhand (Tore durch zwei Mal Pierre Preto, Bryce Kindopp und, per Penalty-Strafschuss, Corey Trivino). Anfang November folgte das erste Gastspiel in der Oberlausitz, in dem sich die Sachsen mit einem 4:1-Heimsieg revanchierten (Eisbären-Treffer Kindopp). Beim darauffolgenden 5:0-Heimerfolg der Oberpfälzer war der Klub um Trainer Christof Kreutzer dann allerdings chancenlos – die Schützlinge von Headcoach Peter Flache zeigten eine starke Chancenverwertung, mit Trivino, Guillaume Naud, Kevin Slezak, Alexander Berardinelli in Überzahl und Samuel Payeur trugen sich fünf unterschiedliche Schützen aufs Scoreboard ein.
Bisher drei Mal netzte LFX-Torjäger Alexis D’Aoust gegen die Eisbären ein – und zeichnet sich damit allein für die Hälfte der Treffer der Sachsen gegen die Rot-Weißen verantwortlich. Wenig verwunderlich, dass der Kanadier auch in der Scorerliste der Füchse weit vorne zu finden ist, intern auf Rang fünf (elf Tore, zehn Assists – 21 Punkte). Vor ihm liegen mit Charlie Jahnke (acht, 15 – 23) und Clarke Breitkreutz (elf, 13 –24) zwei Deutsche, ein Dritter teilt sich die Spitzenposition mit einem weiteren Import aus Kanada: Der jungen Top-Torschütze Lennard Nieleck (zwölf, 15 – 27) liegt gleichauf mit Kontingentspieler Lane Scheidl (zehn, 17 – 27). Aber auch John Broda (17 Torbeteiligungen), Tom Knobloch (16) und Christopher Theodore (15) sind Aktivposten. Ex-Regensburger Alexander Dosch kommt auf neun Scorerpunkte. Jedoch plagen die Oberlausitzer einige Verletzungssorgen: Neben Kapitän Breitkreuz fielen zuletzt auch Eric Valentin und Louis Anders aus.
Ein Verteidiger hat indes als sechster Weißwasseraner bereits die 20-Punkte-Marke erreicht: Kyle Havlena. Der Kanadier mit deutschem Pass belebt die Offensive mit seiner Spielstärke und netzte bereits sechs Mal selbst ein und bereitete 14 weitere Male vor. Auch Schwede Eric Hjorth (zwölf Punkte) schaltet sich häufiger nach vorne mit ein. Das 25-jährige Duo führt die ansonsten recht junge Abwehr der Sachsen gemeinsam mit dem 27-jährigen Tim Heyter an. Die drei Förderlizenzspieler von DEL-Partner Berlin, Norwin Panocha (20 Jahre), Moritz Kretzschmar (19) und Gregor Stocker(18), Simon Stowasser (24), Tim Sezemsky (23), Marlon Braun (21) und die nachverpflichteten Markus Freis und Nils Elten (beide 22) bringen indes allesamt reichlich Talent mit. Letztgenannter fehlt den Füchsen aber mit einer Blessur mehrere Wochen.
Und auch auf Stammkeeper Anthony Morrone müssen sie verletzungsbedingt verzichten. Doch der erst 19-jährige Lennart Neiße, ebenfalls ein Förderlizenzspieler aus Berlin, stand beim bislang einzigen Sieg der LFX über Regensburg zwischen den Pfosten und zeigte eine starke Leistung. Dritter im Goalie-Bunde ist Pascal Seidel, der bei seinem bislang einzigen Einsatz eine Fangquote von starken 92,7 Prozent aufs Eis zauberte und seine Mannschaft zum Sieg führte.
In den jüngsten sechs Begegnungen holten die Kreutzer-Schützlinge nur einen Sieg, jüngst gab es eine knappe 2:3-Niederlage nach Overtime in Ravensburg.
Dort unterlagen im letzten Aufeinandertreffen auch die Eisbären – das Ergebnis fiel mit 1:5 recht deutlich aus (Tor der Rot-Weißen durch Kindopp in Überzahl). In der Domstadt setzten sich früh in der Saison indes die Eisbären ähnlich dominant mit 4:0 durch (Treffer von Trivino, Kapitän Nikola Gajovský und Kevin Slezak in Überzahl sowie Yuma Grimm). Dennoch soll nun die Revanche für die hohe Auswärtsniederlage gelingen.
Dabei gilt es für die Flache-Schützlinge, vor allem die Ausnahmekönner im Angriff der Oberschwaben nicht zur Entfaltung kommen zu lassen: Kanadier Mark Rassel ist mit 27 Toren der gefährlichste Stürmer der DEL 2 (+ 15 Assists für 42 Zähler). US-Amerikaner Robbie Czarnik, Kapitän das Teams, bringt es bereits auf 39 Scorerpunkte (20 Treffer, 19 Vorlagen), Schwede Erik Jinsejö Karlsson ist ihm dicht auf den Fersen mit derer bislang 34 (zehn, 24). Offensivstärkster Deutscher im Kader ist Nick Latta, der zwölf Mal selbst traf und fünf weitere Male auflegte (17 Punkte). Ex-Eisbär Marvin Schmid, der Regensburg im Sommer gen Baden-Württemberg verließ, kommt auf drei Tore und sieben Vorlagen (zehn).
In der Abwehr sollen Routiniers wie Ex-Nationalspieler Simon Sezemsky (älterer Bruder von Weißwassers Tim), Julian Eichinger, Denis Pfaffengut und Florin Ketterer vorangehen und die jüngere Garde um Talent Ryan Odude, Philipp Mass, Lukas Jung und Jonas Müller führen. Im Tor steht mit Ilya Sharipov zumeist ein starker Rückhalt, der auch schon gegen die Eisbären viele Schlachten schlug und in 26 Einsätzen auf eine fast identische Fangquote kommt (rund 88 Prozent) wie Backup Nico Pertuch.
Nach holprigem Saisonstart kamen die Oberschwaben derweil zuletzt immer besser in Schwung: In den jüngsten zehn Begegnungen siegten sie acht Mal, wenngleich zuletzt eine knappe 1:2-Pleite auswärts in Crimmitschau die Formkurve etwas nach unten zog. Generell gewannen die Schützlinge von Headcoach Bo Šubr, den erwähnten souveränen Heimerfolg gegen Regensburg als Startschuss der Serie mit eingerechnet, zehn ihrer zurückliegenden 13 Partien.
In beiden Begegnungen wird den Eisbären voraussichtlich Verteidiger Nick Mähler fehlen. Ob der angeschlagene Topscorer Corey Trivino einsatzfähig ist, entscheidet sich kurzfristig. Tickets für das Heimspiel gegen die RVT gibt es unter www.ebr.live
Von beiden Partien berichtet Sporteurope.tv live (www.sporteurope.tv)
Aus Ravensburg sendet zudem das kostenlose Eisradio (www.eisradio.de)
Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars
Beginn: Sonntag, 25. Januar 2026, 17 Uhr
Spielort: Donau-Arena Regensburg
Öffnung Abend-/ und Abholkasse: 90 Minuten vor Spielbeginn (15:30 Uhr)
Öffnung Fanzone: Zwei Stunden vor Spielbeginn (15 Uhr) – ACHTUNG: Die Fanzone schließt 15 Minuten vor Spielbeginn (16:45 Uhr). Nach dem Spiel bleibt die Fanzone geschlossen.
Einlass ins Stadion: Ab 15:15 Uhr (für Dauerkarten) bzw. ab 15:30 Uhr (alle anderen Tickets).
Spieltagspartner ist die „Interessengemeinschaft GesunderBoden e. V.“!
WICHTIG: Die Eisbären Regensburg wurden darauf hingewiesen, dass der größere Parkplatz an der Vilsstraße (unter anderem Jysk, Fressnapf, TTL, Cube-Store, Restaurant Shangri-La) sowie der „Tedox“-Parkplatz nicht für Heimspiele genutzt werden sollen. Autos von Eishockey-Fans, die dort im Rahmen der Partien parken, könnten abgeschleppt oder mit Strafzetteln versehen werden.
Tickets für die Heimspiele gibt es unter:
www.ebr.live
Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier und Thomas Heide
Die Vorschau wird präsentiert von Alphatec Schaltschranksysteme. Elektrisiert eure Umgebung.

